Häufige Fragen
Alle wichtigen Fragen zu Mobilfunk, Internet, Strom & Gas, Anbieterwechsel und unseren Leistungen — auf einen Blick.
In welchen Ländern gilt EU-Roaming — und wo nicht?
Seit Juni 2017 gilt die EU-Verordnung „Roaming wie zu Hause" (RLAH). Sie nutzen Anrufe, SMS und Ihr Datenvolumen zu den gleichen Preisen wie in Deutschland in allen 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in den EWR-Ländern Island, Norwegen und Liechtenstein — ohne Roaming-Aufschlag.
⚠ Wichtig — nicht inkludiert:
- Großbritannien (UK) seit Brexit 2020 nicht mehr Teil der EU — viele Anbieter erheben dort wieder Roaming-Gebühren
- Schweiz ist kein EU-Mitglied — Roaming dort ist nicht von der EU-Verordnung gedeckt
- Monaco liegt geografisch in Europa, gehört aber nicht zur EU
- Türkei, Serbien, Andorra — ebenfalls außerhalb der EU/EWR
Manche Tarife (z. B. premium 1&1, Telekom MagentaMobil, Vodafone Red XL) schließen einige dieser Länder freiwillig ein — andere nicht. Prüfen Sie immer die „Auslands- und Roaming-Optionen" Ihres Tarifs vor einer Reise. Wir beraten Sie kostenlos.
Welches Mobilfunknetz ist das beste in Deutschland?
In Deutschland gibt es drei eigene Mobilfunknetze:
- Telekom (D1) — traditionell die größte Netzabdeckung, besonders stark auf dem Land und entlang von Bahnstrecken. Premium-Preise.
- Vodafone (D2) — sehr gute Stadt-Abdeckung, schnelles 5G-Ausbau, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- O2 (Telefónica Deutschland) — seit der Übernahme von E-Plus im Jahr 2014 hat O2 die beiden Netze zusammengeführt und ist heute mit einer wettbewerbsfähigen Abdeckung unterwegs, insbesondere in Städten — bei oft günstigeren Tarifen als Telekom oder Vodafone.
Marken wie 1&1, freenet, congstar, ALDI Talk, klarmobil und viele andere nutzen eines dieser drei Netze (Kooperationen oder Mietverträge). 1&1 baut seit 2023 ein eigenes 4. Netz auf — aktuell noch in den Anfängen.
Welches Netz für Sie das beste ist, hängt vom Wohnort, Arbeitsweg und Reiseverhalten ab. Wir prüfen die Verfügbarkeit aller drei Netze an Ihrer Adresse kostenlos in der Beratung.
Kann ich meine Rufnummer beim Anbieterwechsel behalten?
Ja — kostenlose Rufnummermitnahme (Portierung) ist gesetzlich garantiert. Dauert 1–2 Werktage.
Brauche ich ein deutsches IBAN für einen Mobilfunkvertrag?
Ja, nahezu alle Anbieter verlangen ein deutsches oder europäisches IBAN für SEPA-Lastschrift.
Gibt es Tarife ohne Vertragsbindung?
Ja — Prepaid und Flex-Tarife (monatlich kündbar) gibt es bei allen Anbietern, meist etwas teurer als Jahresverträge.
Was muss ich vor dem Internet-Techniker-Termin vorbereiten?
Sie sollten: (1) die Auftragsbestätigung mit Datum und Zeitfenster zur Hand haben, (2) prüfen, dass alle vom Anbieter gesendeten Geräte (Router, Modem) angekommen sind, (3) den Hausanschlusskasten lokalisieren und ggf. den Schlüssel besorgen, (4) Hausnummer und Klingelschild sichtbar machen, (5) den Bereich um die Telefondose freiräumen, (6) Telefon in Hörweite halten — der Techniker ruft vor Ankunft an. Mehr Details: Internet-Techniker-Termin vorbereiten.
Was ist ein Hausanschlusskasten und wo finde ich ihn?
Der Hausanschlusskasten (HAK) ist der Knotenpunkt, an dem die Telefon-/Datenleitung vom Straßenanschluss in Ihr Gebäude eintritt. Häufige Standorte: Keller (Verteilerraum oder Hausflur), Treppenhaus (am Eingang oder oberster Stock), Garage oder Hauseingangsbereich. In Altbauten ist er manchmal sogar in der Wohnung selbst. Ein schwarzes Kabel mit Telefonhörer-Symbol weist meistens den Weg. In Mehrfamilienhäusern fragen Sie Ihren Hausmeister oder die Verwaltung nach dem Schlüssel.
Kann ich den Techniker-Termin verschieben?
Ja — aber kontaktieren Sie immer Ihren Telefonanbieter (Telekom, Vodafone, O2, 1&1, freenet …), nicht den Techniker direkt. Wenn Sie kurzfristig verhindert sind oder der Hausanschluss nicht zugänglich ist, melden Sie das so früh wie möglich, idealerweise mindestens 24 Stunden vorher. Sonst können Anbieter eine Gebühr für vergebliche Anfahrt (meist 50–100 €) berechnen.
Was passiert, wenn der Techniker mich nicht findet?
In Neubaugebieten ist das ein häufiges Problem. Vorbeugen: (1) Hausnummer aus der Distanz lesbar, (2) Klingelschild mit Ihrem Namen beschriftet, (3) provisorische Beschilderung (Zettel an der Tür) falls noch nicht eingerichtet. Wenn er Sie nicht findet, ruft er an — bleiben Sie deshalb am Telefon erreichbar. Im Notfall: Treffen Sie ihn an einer markanten Stelle in der Nähe (Bushaltestelle, Spielplatz).
Muss ich für den Techniker-Termin zu Hause sein?
Ja, in den allermeisten Fällen. Der Techniker muss in die Wohnung, um die Telefondose / TAE-Dose / Glasfaser-Anschlussdose zu prüfen oder zu installieren, und braucht Zugang zum Hausanschlusskasten. Wenn Sie selbst nicht können, kann eine bevollmächtigte Person (Familienmitglied, Nachbar mit Schlüssel) Sie vertreten — den Auftrag müssen Sie aber vorher mit dem Anbieter abklären.
Welche Geräte sollte ich vor dem Termin haben?
Was Ihr Anbieter zuvor zugeschickt hat: meist Router (z. B. Telekom Speedport, FRITZ!Box bei 1&1, Vodafone Station), bei DSL einen Splitter, bei Glasfaser einen ONT (Optical Network Terminal). Prüfen Sie das Paket auf Vollständigkeit. Wenn etwas fehlt, melden Sie es vor dem Termin beim Anbieter — der Techniker bringt typischerweise keine Ersatzgeräte mit.
Was kostet eine fehlgeschlagene Techniker-Anfahrt?
Wenn der Techniker den Termin nicht durchführen kann (niemand zu Hause, Anschlusskasten nicht zugänglich, falsche Adresse), berechnen die meisten Anbieter eine Gebühr für die vergebliche Anfahrt: typischerweise zwischen 50 € und 100 €. Genaue Höhe steht in Ihren AGB. Mit guter Vorbereitung vermeiden Sie diese Kosten.
Wie prüfe ich die Glasfaser-Verfügbarkeit in meiner Straße?
Teilen Sie uns Ihre PLZ und Adresse mit — wir prüfen die Verfügbarkeit kostenlos.
Was ist der Unterschied zwischen FTTH und FTTB?
FTTH = Glasfaser bis in die Wohnung (schnellste Option). FTTB = Glasfaser bis ins Gebäude, dann Kupfer. FTTH ist besser.
Wie lange dauert der Anschluss?
DSL/Kabel: 2–4 Wochen. Glasfaser-Erstinstallation: 4–8 Wochen (Techniker nötig).
Was passiert beim Umzug mit meinem Internet-Vertrag?
Anbieter bieten meist einen Umzugsservice. Wir prüfen die Optionen und wechseln bei Bedarf.
Kommt ein Router kostenlos dazu?
Ja — bei den meisten Anbietern ist ein Router (Leihgerät) inklusive. Sie können auch eigene FRITZ!Box-Geräte einsetzen.
Wie wechsle ich meinen Stromanbieter?
NETYO kündigt Ihren alten Vertrag und meldet Sie beim neuen Anbieter an — Sie haben keine Versorgungsunterbrechung.
Was bedeutet Arbeitspreis und Grundpreis?
Grundpreis = monatliche Fixgebühr. Arbeitspreis = verbrauchsabhängig in ct/kWh. Beide Werte zusammen ergeben Ihre Jahresrechnung.
Wie viel spare ich beim Strom-Wechsel?
Im Schnitt 23% gegenüber dem Grundversorger — bei 3.500 kWh/Jahr ca. 200–350 € Ersparnis.
Was passiert, wenn der neue Anbieter pleitegeht?
Der Grundversorger ist gesetzlich verpflichtet, die Versorgung sicherzustellen. Keine Unterbrechung.
Kann ich auch Gas über NETYO wechseln?
Ja — Gastarife funktionieren identisch. Über 300 Anbieter im Vergleich.
Was ist der Grundpreis?
Der Grundpreis ist der feste monatliche oder jährliche Betrag, der unabhängig vom Verbrauch anfällt. Er deckt Bereitstellung, Zähler und Abrechnung.
Was ist Wirkarbeit / Arbeitspreis?
Wirkarbeit ist die tatsächlich bezogene elektrische Arbeit in Kilowattstunden (kWh). Der Arbeitspreis ist der Preis pro kWh — er macht den verbrauchsabhängigen Teil der Rechnung aus.
Was sind Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT)?
HT (Hochtarif) ist der Verbrauch in der Starklastzeit (tagsüber), NT (Niedertarif) der Verbrauch in der Schwachlastzeit (nachts). Manche Zähler messen beides getrennt.
Was ist die Stromsteuer?
Eine gesetzliche Verbrauchsteuer auf entnommenen Strom, erhoben seit 1999 (ökologische Steuerreform). Der Versorger zieht sie ein und führt sie an den Staat ab.
Was ist die EEG-Umlage?
Umlage zur Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Kosten werden auf die Verbraucher verteilt.
Was ist die KWK-Umlage?
Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). KWK-Anlagen erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme; deren gesetzlicher Zuschlag wird auf die Verbraucher umgelegt.
Was ist die §13 EnWG-Umlage?
Umlage nach §13(4a/4b) Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Sie deckt Kosten der Übertragungsnetzbetreiber für ab- und zuschaltbare Lasten und wird bundesweit auf die Letztverbraucher verteilt.
Was ist die §19 StromNEV-Umlage?
Umlage nach der Strom-Netzentgeltverordnung (StromNEV). Sie finanziert die Entlastung stromintensiver Unternehmen beim Netzentgelt und wird auf alle Letztverbraucher verteilt.
Was ist die Offshore-Haftungsumlage?
Umlage nach §17f EnWG, die Risiken bei der Anbindung von Offshore-Windparks ans Stromnetz absichert. Die Kosten tragen bundesweit die Letztverbraucher.
Was ist die Konzessionsabgabe (KA)?
Entgelt an die Kommune dafür, dass Versorgungsleitungen öffentliche Wege mitbenutzen dürfen.
Was ist das Netzentgelt (Netznutzung)?
Entgelt für Transport und Verteilung der Energie über die Netze, inkl. damit verbundener Dienstleistungen. Die Preise genehmigt die Bundesnetzagentur.
Was ist die Messung (Messdienstleistung)?
Erfassung des Verbrauchs sowie Verwaltung und Bereitstellung der Zählerdaten. Diese Kosten stellt der Netzbetreiber bzw. Messdienstleister in Rechnung.
Was ist die Marktlokation (MaLo)?
Die MaLo bezeichnet den Ort, an dem Energie verbraucht (oder erzeugt) wird — der Anknüpfungspunkt für Belieferung und Abrechnung. Früher „Entnahmestelle“ genannt.
Was ist die Messlokation (MeLo)?
Die MeLo bezeichnet den Ort, an dem die Energie gemessen wird (früher der Zählpunkt). Sie wird u. a. für den einfacheren Anbieterwechsel benötigt.
Was ist der Zählpunkt / die Zählpunktbezeichnung?
Der Zählpunkt kennzeichnet eine Verbrauchsstelle eindeutig — diese Nummer existiert nur einmal im europäischen Energienetz. Anders als die Zählernummer ist sie ortsgebunden.
Was ist die Netzbetreibernummer?
Sie identifiziert eindeutig den örtlichen Verteilnetzbetreiber, an dessen Netz die Lieferstelle angeschlossen ist.
Was ist der Lastgang?
Eine detaillierte Aufzeichnung des Energieverbrauchs über die Zeit. Relevant vor allem für Großverbraucher (über 1.000.000 kWh/Jahr) zur Berechnung individueller Preise. Wird vom Versorger/Netzbetreiber als CSV/XLS bereitgestellt.
Was ist Leistung / Jahres- / Spitzenleistung?
Die in einer Zeiteinheit (meist 1/4-Stunde) verbrauchte Energiemenge in Kilowatt (kW). Die Spitzenleistung ist der höchste Wert im Abrechnungszeitraum.
Was ist Blindarbeit?
Der Anteil elektrischer Energie, der nicht in Nutzenergie umgewandelt wird, sondern elektromagnetische Felder aufbaut. Angabe in kvarh; oberhalb einer Grenze kann sie zusätzlich berechnet werden.
Was ist die Spannungsebene?
Die Einteilung der Stromnetze nach Spannung: Höchstspannung (220/380 kV), Hochspannung (50–150 kV), Mittelspannung (6–30 kV) und Niederspannung (230/400 V — Haushalte).
Was ist die Stromkennzeichnung?
Die gesetzlich vorgeschriebene Angabe über die Herkunft des gelieferten Stroms (Energiemix) und dessen Umweltauswirkungen.
Was ist RLM (Registrierende Leistungsmessung)?
Ab ca. 100.000 kWh/Jahr verwendete Zählerart. Sie erfasst den Leistungsmittelwert je Messperiode (15 Min Strom, 60 Min Gas) und übermittelt ihn regelmäßig automatisch an den Netzbetreiber.
Was ist SLP (Standardlastprofil)?
Zähler für Verbraucher bis ca. 100.000 kWh/Jahr. Statt laufender Messung wird ein typisches Verbrauchsprofil zugrunde gelegt; abgelesen wird meist nur einmal jährlich.
Was ist die EEX (European Energy Exchange)?
Die europäische Energiebörse mit Sitz in Leipzig. Hier werden Strom, Gas, Kohle und CO₂-Zertifikate gehandelt — am Spot- und am Terminmarkt. Die Börsenpreise beeinflussen die Endkundentarife.
Was ist die Mehr-/Mindermengenregelung?
Eine Klausel in Lieferverträgen, die regelt, was bei Abweichung vom vereinbarten Verbrauch passiert. Oft ein Toleranzband (z. B. 80/120 = ±20 %), in dem der Preis stabil bleibt; außerhalb drohen Aufschläge oder Pönalen (bei Gas auch Take-or-Pay).
Was ist H-Gas?
Hochkalorisches Erdgas (High calorific) mit einem Brennwert von ca. 11,0–12,5 kWh pro Normkubikmeter. Herkunft v. a. Norddeutschland und Niederlande.
Was ist L-Gas?
Niedrigkalorisches Erdgas (Low calorific) mit einem Brennwert bis ca. 10,0 kWh pro Normkubikmeter. Herkunft v. a. Norwegen; die L-Gas-Versorgung in Deutschland läuft schrittweise aus.
Was ist der Unterschied zwischen Anbieter (Provider) und Netz?
Das Netz ist die physische Infrastruktur (Funkmasten, Antennen) und bestimmt Empfang und Geschwindigkeit. In Deutschland gibt es nur drei große Netze: Telekom (D1), Vodafone (D2) und Telefónica (o2). Der Anbieter ist die Marke, die Ihnen den Tarif verkauft (Rechnung, Service, Vertrag). Viele Anbieter mieten nur Netz-Kapazität (sogenannte MVNO/Discounter) und sind dadurch günstiger. Faustregel: Das Netz entscheidet über die Qualität, der Anbieter über den Preis.
In welchem Netz funkt Freenet?
Freenet (früher mobilcom-debitel) hat kein eigenes Netz, sondern verkauft Tarife in allen drei Netzen: Telekom (D1), Vodafone (D2) und Telefónica (o2). Bei der Tarifwahl bestimmen Sie selbst das Netz — der Empfang ist dann genauso gut wie beim jeweiligen Netzbetreiber, der Preis aber oft niedriger. Achten Sie deshalb beim Freenet-Tarif immer auf das angegebene Netz.
Wie wähle ich einen Tarif nach dem Netz aus?
Wählen Sie in zwei Schritten: Erst das Netz — welches hat dort guten Empfang, wo Sie wohnen und sich bewegen? (Auf dem Land oft Telekom/D1, in der Stadt meist alle drei gut.) Dann den günstigsten Anbieter auf genau diesem Netz. So bekommen Sie die Abdeckung des großen Netzbetreibers zum Discounter-Preis. Ein günstiger Tarif bringt nichts, wenn das Netz bei Ihnen schwach ist.
Ist die Beratung bei NETYO wirklich kostenlos?
Ja — die Erstberatung und der Vergleich sind vollständig kostenlos und unverbindlich. Wir werden von den Anbietern provisioniert, ohne dass Sie mehr zahlen.
Sprecht ihr auch Russisch?
Ja — unser gesamtes Team spricht Deutsch und Russisch. Wir können alle Themen auf Russisch erklären.
Arbeitet NETYO in ganz Deutschland?
Ja — wir beraten bundesweit. Unser Büro ist in Mannheim, aber wir vermitteln Tarife in der gesamten Bundesrepublik.
Wie lange dauert es, bis ich einen Termin bekomme?
Meist melden wir uns innerhalb von 24 Stunden (werktags). Dringende Fälle bearbeiten wir auch schneller — rufen Sie uns direkt an.
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